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„Raus aus der Schule – rein ins Labor!“

„Dass der Ausflug so toll wird, hätte ich nicht gedacht“, gibt Qeis aus der R8b ganz offen zu. Er ist begeistert von dem Ausflug seiner Klasse nach Darmstadt ins DLR School Lab, dem Labor für angeleitete Versuche der TU Darmstadt.
Hier werden Schülerinnen und Schüler zu Astronauten und begeben sich virtuell auf die Internationale Raumstation ISS. Träger ist das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt. Die Schüler können sich dort in einer virtuellen Welt quasi schwerelos bewegen und mit Hilfe von Handsensoren sogar die Außenluke der Raumstation öffnen und einen Spacewalk unternehmen. Oder sie bedienen als „Mission Controller“ einen Satelliten im Weltall, um ein Foto vom Frankfurter Flughafen aufzunehmen – das Ganze in einem nachgebauten Kontrollraum der ESA in Darmstadt.
„Der Aufenthalt im Kontrollraum hat mir am meisten Spaß gemacht“, erklärt Yannick aus der R8a. Er fand es spannend, selbst die Countdowns anzusagen und das internationale Morsealphabet zu nutzen. So hat er erlebt, vor welchen Herausforderungen die Teams am Boden stehen, wenn sie Satelliten fernsteuern müssen.
Vanessa hat am meisten die virtuelle Schwerelosigkeit fasziniert: „Ich fand es super, dass wir mit der VR-Brille ausprobieren konnten, wie man sich in einer Raumstation fühlt.“ Die Schülerinnen und Schüler führten unter Anleitung von Studentinnen und Studenten der TU Darmstadt Experimente zur Schwerelosigkeit durch und erlebten, welche verblüffenden Effekte auftreten können.
„Wir sind sehr froh, dass wir unseren Klassen diesen Ausflug in das School Lab in Darmstadt anbieten können. Er passt exakt in unsere Astronomie-Einheit“, erklärt die stellvertretende Schulleiterin und Physik-Lehrerin Katrin Sellger. Sie ist sehr froh darüber, dass sich das School Lab jetzt in Darmstadt angesiedelt hat. In den letzten Jahren sind die Klassen der Jahrgangsstufe acht nach Köln gefahren, um diese Experimente durchführen zu können. „Wir legen besonders viel Wert darauf, unseren Schülern Praxis zu bieten und auch komplizierte Phänomene auf diese ansprechende Art zugänglich zu machen. Und es kommt immer wieder sehr gut an.“

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