OloV Gütesiegel 2011-2013
OloV an der Friedrich-Stoltze-Schule
Die Friedrich-Stoltze-Schule fördert die hessenweite Strategie OloV (Optimierung der lokalen Vermittlungsarbeit bei der Schaffung und Besetzung von Ausbildungsplätzen in Hessen). Das Projekt OloV, gefördert durch die Europäische Union, die Hessische Landesregierung und die Inbas GmbH, stellt die Berufsorientierung bzw. die Ausbildung junger Menschen in den Mittelpunkt.
Ziel der Strategie ist eine Verbesserung der regionalen Strukturen zur Berufsorientierung und Vermittlung junger Menschen in eine Ausbildung.
Hauptqualitätsstandards wurden für die Berufsorientierung entwickelt. Dazu gehört die Förderung der Ausbildungsreife, die Vermittlung von Ausbildungs- und Praktikumsplätzen.
An der FSS findet in diesem Zusammenhang eine systematische Berufsorientierung ab Klasse 7 statt. Von der ersten Kompetenzfeststellung, über individuelle Förderung und Betriebspraktika bis hin zur Vermittlung in eine Ausbildung werden die Schüler/innen kompetent begleitet.
Hierfür wird eng mit verschiedenen Ausbildungsbetrieben, aber auch weiterführenden Schulen kooperiert und eine intensive Vorbereitung auf Bewerbung und Ausbildung betrieben.
Für ihre Anstrengungen und Erfolge diesbezüglich, wurde die Friedrich-Stoltze-Schule zertifiziert und mit dem OloV-Siegel 2011-2013 ausgezeichnet.
Gestartet wurde die Partnerschaft im Rahmen einer Kick Off-Veranstaltung am 26.10.11
Auszug der Vereinbarung:
Grundsatz
Die Friedrich Stoltze Schule und die Handwerkskammer Rhein-Main werden im Rahmen dieses Kooperationsvertrages eine Betriebs- und Lernpartnerschaft aufbauen. Ziel der Schulen ist es dabei, im Rahmen dieser Lernpartnerschaft den Schülerinnen und Schülern einen möglichst frühzeitigen, realen und umfassenden Einblick in fast authentische Bewerbersituationen, Berufsanforderungen, Berufsbilder und Betriebsabläufe zu ermöglichen.
Durch ein vielfältiges Angebot an berufsorientierenden Maßnahmen sollen die Jugendlichen ihre Berufswahlentscheidung leichter treffen können und beim allgemeinen Bewerbungsprozess unterstützt werden. Außerdem soll durch die Betriebs- und Lernpartnerschaft die Chance der Jugendlichen auf einen Praktikums- und einen Ausbildungsplatz erhöht werden.
Zentrale Maßnahme
Berufsorientierungspraktikum (BOP) in einem der Berufsbildungs- und Technologiezentren der Handwerkskammer Rhein-Main. Diese Maßnahme steht unter dem Vorbehalt der Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung.
Anzahl der Schüler und beteiligte Schulen
Insgesamt 45 interessierte Schülerinnen und Schüler bekommen die Möglichkeit, verschiedene Handwerksberufe kennen zu lernen. In den weiteren Maßnahmen wird die jeweilige Teilnehmerzahl situativ bestimmt.
Die Laufzeit der Vereinbarung ist unbegrenzt, kann jedoch unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von 3 Monaten gekündigt werden, erstmals jedoch zum 1.1.2012.
Wir haben das OloV-Gütesiegel für die Jahre 2011- 2013 erhalten.
Begründung der Jury:
- Berufsorientierungsprozess ist systematisch implementiert
- Hohe Identifikation mit den Zielen der Berufsorientierung
- Hohe Prozessqualität der Schule
- Gute Kommunikation über alle Aktivitäten der Berufsorientierung
- Hohe Lernbereitschaft
Die hessenweite Strategie OloV wird gefördert von der Hessischen Landesregierung aus Mitteln des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung, des Hessischen Kultusministeriums und der Europäischen Union – Europäischer Sozialfonds.
Zur Zeit arbeiten wir an der Rezertifizierung für das neue Gütesiegel.
Zum Übergang zu weiterführenden Schulen beziehungsweise zum Übergang in eine Ausbildung haben wir Ihnen auf dieser Seite einen Flyer des Hessischen Kutusministeriums zum Download auf der rechten Seite zur Verfügung gestellt.


