Handwerkskammer

Berufsorientierungskooperation zwischen der Friedrich-Stoltze-Schule in Königstein und der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main

Im Rahmen unseres Schulprogramms legen wir einen wichtigen Schwerpunkt unserer pädagogischen Arbeit auf die Berufsvorbereitung und Berufswahl der Schülerinnen und Schüler.

Zum Ausbau und der Unterstützung dieser Arbeit unterzeichneten die Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main und die Friedrich-Stoltze-Schule im Oktober 2011 einen Kooperationsvertrag zur Berufsorientierung.

Mit dem Ziel, die Kompetenzen der Schülerinnen und Schülern im Berufswahlprozess zu entwickeln und zu stärken, wurden in diesem Vertrag unterschiedliche Maßnahmen vereinbart.

Im Rahmen von Betriebs- und Lernpartnerschaften erhalten die Schülerinnen und Schüler aber auch die Lehrkräfte der Friedrich-Stoltze-Schule einen möglicht frühzeitigen realen und umfassenden Einblick in Bewerbersituationen, Berufsanforderungen, Berufsbilder und Betriebsabläufe.

Die zentrale Maßnahme dieser sehr gelungenen Kooperation ist das durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Berufsorientierungspraktikum (BOP) in den Berufsbildungs- und Technologiezentren der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main. Hierbei werden jährlich insgesamt 45 interessierte Schülerinnen und Schüler – vorwiegend aus der Jahrgangsstufe 8 – über einen Zeitraum von 2 Wochen in drei unterschiedliche Handwerksberufe eingewiesen. Der Umfang und die Intensität des Berufsorientierungspraktikums bieten den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, persönliche berufliche Vorstellungen zu entwickeln und eigene Kompetenzen praktisch zu erproben. In Verbindung mit einer berufsübergreifenden Kompetenzfeststellung erhält jeder/jede einzelne Schüler/-in am Ende des Berufsorientierungspraktikums ein Zertifikat, das eine differenzierte Rückmeldung zur Arbeitsleistung beinhaltet. Hierin werden das Arbeits- und Sozialverhalten, die fachlichen Leistungen sowie die Schlüsselqualifikationen wie die Teamfähigkeit oder die Problemlösungskompetenz beurteilt.

Darüber hinaus umfasst die Kooperationsvereinbarung der Friedrich-Stoltze-Schule mit der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main weitere Maßnahmen – z. B.

-       die Teilnahme an Berufsmessen in der Schule,

-       die Vermittlung von Praktikums- und Ausbildungsplätzen,

-       Vorträge an der Schule über das Handwerk sowie die Ausbildungs- und Karrierechancen in diesem Wirtschaftsbereich oder

-       die Besichtigung der Berufsbildungs- und Technologiezentren der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main im Klassenverband.