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Ganz neu ab Dezember 2018

Sorgt für Aufmerksamkeit:
Yoga für die Friedrich-Stoltze-Schülerinnen und Schüler
Die Schülerinnen und Schüler der Klasse R 9a hatten sich von ihrer Schulleiterin Sabine Simons einen Yoga-Workshop gewünscht. Vor allem war ihnen wichtig mal zur Ruhe zu kommen und sich wieder selbst zu fühlen.
Die Schulleiterin ergriff die Initiative und lud Julia Sura (Kundalini-Yogalehrerin und ehemalige Schülerin der FSS) zu einer Yoga Stunde ein. Gemeinsam mit den Schülern wollte sie eine neue Erfahrung in Sachen Entspannung und Selbsterfahrung machen. „Im Alter zwischen zehn und 18 findet schließlich eine der wichtigsten Phasen der Selbstfindung statt. In dieser Zeit entwickelt der Mensch sein Selbstbild, seine Persönlichkeit und seine Art mit der Welt zu interagieren“, erklärt Julia Sura. Yoga als fester Bestandteil des Schulunterrichts, also nicht nur als Freizeitaktivität, könnte vielen Kindern und Jugendlichen zu einem stabileren positiven Selbstbild und damit zu mehr Selbstvertrauen und mehr Gelassenheit verhelfen.
„Durch die ständigen Reize der digitalen Medien nimmt Konzentrations- und Aufmerksamkeitsbereitschaft immer mehr ab. Mit Yoga können besonders junge Menschen wieder ein besseres Gefühl dafür entwickeln, was ihnen selbst wichtig ist und welche Stärken sie haben.“ Und das ist Julia Sura ein persönliches Anliegen. Sie kann sich noch gut an ihre eigene Schulzeit in Königstein erinnern und weiß, welche Bedürfnisse man als Heranwachsender hat.
Yoga stärkt die Persönlichkeit und ist gesund für Körper und Geist. Ein guter Grund also für Schulen, sich mit diesem Thema intensiver zu beschäftigen, davon ist Sabine Simons überzeugt, und so machte sie auch selbst mit bei der ersten Stunde, die Anfang Dezember stattfand.
Julia Sura und Sabine Simons spürten beide das entspannte Wohlgefühl, das sich unter den Schülern ausbreitete. Anfangs gab es viel Gekicher als es um die ersten Übungen ging, doch schließlich fand jeder zu sich selbst, blieb auch bei sich, und kümmerte sich nicht mehr so sehr um die anderen und die eigene Wirkung.
Julia Sura empfiehlt Yoga in der Schule aus vielen Gründen und macht sich dafür stark:
„Yoga für Jugendliche verbessert die Beweglichkeit und die Flexibilität, die für die Gesundheit förderlich sind. Dabei spielen das Gleichgewicht und die Koordination eine wichtige Rolle für die geistige Entwicklung. Wer schon mal auf einem Bein stand mit geschlossenen Augen, weiß, wie wacklig sich das anfühlt. Wenn man das meistert, werden die Vernetzungen im Gehirn angeregt, und damit die kognitive Leistung, sowie das innere Gleichgewicht. Auch Ausdauer ist ein wichtiges Thema bei den Yoga-Übungen, das ist gut für das Herz-Kreislauf-System. Sogar das Miteinander in einer Klasse wird besser, wenn es nicht wie im Sport und im Schulalltag darum geht immer besser und schneller zu sein. Im Gegenteil wird hier auch Entspannung trainiert, die das Aggressionspotenzial mindert. Bei Leistungsdruck und Prüfungsangst hat Yoga mir immer sehr geholfen, um wieder mein Vertrauen zurückzugewinnen und mein volles Potenzial zu nutzen. In meiner Schulzeit hätte ich mir Yoga im Unterricht gewünscht.“
Bislang haben der Ausländerbeirat der Stadt Königstein und Mainova das Projekt mit nagelneuen, bunten Yoga-Matten und -kissen unterstützt. „Vielen Dank und Namaste“ an alle Beteiligten dieses Pilot-Projekts.

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