Vorlesewettbewerb
Die FSS hat einen neuen Schulsieger: Kevin Trost aus der K6a.
Jedes Jahr findet am Anfang des Winters ein Vorlesewettbewerb der 6. Klasse statt. Die Deutschlehrerinnen Frau Spoden (K6a) und Frau Seitz (K6b) hatten zuvor intensiv mit ihren Schülern das Lesen für diesen Auftritt geübt.
Wer meint, das sei nicht schwer, der sollte wissen, welche Anstrengungen nötig sind, um erst mal Klassensieger zu werden. Zunächst wählen sich die einzelnen Schüler ein Buch ihrer Wahl aus, das zum Vorlesen geeignet ist. Es sollte spannend oder lustig sein und gut verständlich. Den Inhalt gilt es, gut zusammenfassend darzustellen und anschaulich zu präsentieren. Und schließlich darf man etwa drei Minuten lang möglichst keine Lesefehler machen, also sicher und flüssig vortragen, auf eine deutliche Aussprache achten und das Lesetempo angemessen einhalten. Mit dieser Präsentation des mitgebrachten Buches, auch mit Hilfe eines Plakatkartons haben Mareike Polster und Kevin Trost ihre Klassenkameraden überzeugen können; beide haben sich damit eine Klassensieger-Urkunde und ein Buch als Belohnung im Vorfeld gesichert.
Mareike las aus ihrem Buch „In meinem Himmel“ von A. Sebold vor und Kevin aus „Der kleine Hobbit“ von J.R.R. Tolkien, beide machten ihre Sache sehr gut und Schüler und Jury lauschten konzentriert. Doch wer darf sich nun Schulsieger nennen? Dies mussten beide Schüler nach der Buchvorstellung vor einem größeren Publikum unter Beweis stellen. Sozusagen nach der Kür kam die Pflicht: Lesen eines fremden Textes.
Frau Hoksch hatte dazu einen vergnüglichen Ausschnitt aus einem Kinderklassiker ausgewählt, einen Text von René Goscinny, „Der kleine Nick“. Schon zu Beginn der Veranstaltung gab es einen Filmausschnitt zu der beliebten Reihe zu sehen und die Schüler erhielten einen kleinen Einblick zur Entstehung der Buchserie, die sich vor etwa 50 Jahren aus einem Comic (Zeichner Jean-Jaques Sempé) entwickelt hat. Inzwischen gibt es eine ganze Reihe von moderneren Zeichentrickfilmen, auch diese gab es für das Publikum zu sehen in der Zeit, in der sich die Jury zur Beratung zurückziehen musste.
Dieses Jahr war es eine klare Entscheidung für Kevin, der sehr ruhig vorlesen konnte, aber seine Zuhörer nicht aus dem Blick ließ und an vielen Stellen gut zu betonen wusste.
Das Siegerbuch „Lockwood“ von Jonathan Stroud wird ihm hoffentlich gefallen. Wir wünschen ihm, dass er auf Kreisebene im Januar 2014 gut abschneidet und wer weiß, ob er es nicht weiter schafft, vielleicht wird er Landessieger? Herzlichen Glückwunsch zum Schulsieger, Kevin!

